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Bauchemie-Sand

Bauchemie-Sand ist ein hochreiner Silicasand, der als Füllstoff und leistungssteigernder Zuschlag in zementbasierten Produkten verwendet wird. Dank seiner kontrollierten Korngrößenverteilung verbessert er die Verarbeitbarkeit von Mörteln und chemischen Mischungen, erhöht ihre Haltbarkeit und steigert die Oberflächenqualität des Endprodukts.

Bauchemie-Sand

Silicasand und Quarz sind die grundlegenden Füllstoffe in der Bauchemie und in Bodentechnologien. Sie gehören zu den Hauptfaktoren, die die Haltbarkeit, die Oberflächeneigenschaften und die Homogenität eines Produkts bestimmen. Gewaschener, gesiebter Silicasand mit kontrollierter Korngröße bietet in Trockenmischprodukten eine ideale Leistung.

Der in der Bauchemie verwendete Silicasand dient als Rohstoff bei der Herstellung von Mörteln, Putzen, Fugenmörteln, Klebstoffen und Abdichtungsmaterialien. Eine kontrollierte Korngrößenverteilung erhöht die Homogenität der Mischung, reduziert das Rissrisiko und sorgt für eine einfache Verarbeitung.

Unsere Quarzprodukte werden mit Fraktionsoptionen angeboten, die für Bauchemie, Füllstoffanwendungen, technische Mischungen, industrielle Prozesse, dekorative Anwendungen und spezielle Produktionsanforderungen geeignet sind.

Körnungswahl nach Produkttyp

In der Bauchemie gibt es nicht den einen "Sand"; Auftragsdicke und Oberflächenanforderung des Produkts bestimmen die Körnung. Bei dünnschichtigen Produkten wie Fliesenkleber und Fugenmasse wird der Bereich 100-300 Mikron bevorzugt; grobes Korn stört das Zahnbett und hinterlässt in schmalen Fugen eine raue Oberfläche. In Putz und Trockenmörtel werden meist die Körnungen 100-500 und 300-700 Mikron gemeinsam eingesetzt — der feine Anteil liefert Füllung und Verarbeitbarkeit, der grobe Volumen und Festigkeit. Für dickschichtige Reparaturmörtel kann die Körnung 500-1000 Mikron verwendet werden. In Fließestrichen arbeitet feiner Sand zusammen mit mikronisiertem Quarz als Füllstoff: Der mikronisierte Anteil sorgt für Fließfähigkeit und Oberflächenschluss, der Sand begrenzt Absetzen und Schwinden der Schicht.

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Warum ist Feuchte bei Trockenmischungen kritisch?

Bei abgesackten Trockenmischungen bestimmt die Feuchte des Sandes unmittelbar die Lagerfähigkeit. Ist der Sand feucht, beginnt der Zement bereits im Sack zu hydratisieren; das Produkt verklumpt, das Abbindeverhalten ändert sich und die erwartete Leistung wird auf der Baustelle nicht erreicht. Feuchte stört zudem die Dosiergenauigkeit: In einer nach Gewicht dosierten Mischung gelangt Wasser als Teil des Sandgewichts ins System und verschiebt das Wasser-Zement-Verhältnis der Rezeptur. In siloversorgten Werken verliert feuchter Sand seine Fließfähigkeit, bildet Brücken und unterbricht die Zuführung. Deshalb durchläuft unser Sand eine Wirbelschichttrocknung, und die Feuchte wird vor dem Versand chargenweise gesondert gemessen.

Weißgrad und Farbkonstanz zwischen Chargen

Bei Produkten auf Weißzementbasis — Fugenmasse, Dekorputz, Formteilmörtel — wird die Endfarbe weitgehend vom Weißgrad des Sandes bestimmt. Der Bestandteil, der den Weißgrad senkt, ist Eisenoxid (Fe₂O₃); ein Unterschied von wenigen Promille wird im Produkt zu einem sichtbaren gelblichen Ton. Für den Hersteller liegt das eigentliche Risiko nicht in der Farbe einer einzelnen Charge, sondern im Unterschied zwischen Chargen: Wenn derselbe Produktcode über verschiedene Lieferungen hinweg anders aussieht, zeigt sich das auf der Baustelle als Fleckenbildung. Bei unseren eisenarmen Produkten liegt der Weißgrad bei 92 % und darüber, und jede Charge durchläuft eine chemische Analyse.

Warum ist Fe₂O₃ wichtig?

Wichtigste Anwendungsbereiche

  • Herstellung von Mörtel und Putz
  • Fugenmaterialien
  • Klebstoffherstellung
  • Abdichtungsmaterialien
  • Trockenmischprodukte
  • Fassadenbeschichtungssysteme für Außenwände
  • Estriche und Ausgleichsmassen

Bauchemie-SandHäufig gestellte Fragen